Durchschnittliche Position: Definition, Erklärung & Beispiele


Definition

Die durchschnittliche Position ist eine Kennzahl aus dem Suchmaschinenmarketing, die angibt, auf welcher Rangposition Anzeigen oder organische Suchergebnisse im Mittel ausgespielt wurden. Sie wird als Durchschnitt aller tatsächlich erreichten Positionen innerhalb eines definierten Zeitraums berechnet.

Was bedeutet durchschnittliche Position kurzgefasst:
Sie zeigt den mittleren Rang von Anzeigen oder Suchergebnissen über mehrere Einblendungen hinweg.

Einordnung und Erklärung

Die durchschnittliche Position stammt ursprünglich aus dem SEA- und SEO-Umfeld und wurde genutzt, um die Sichtbarkeit von Anzeigen oder Keywords in Suchergebnissen zu bewerten. Im Online Marketing diente sie lange als Orientierungsgröße für Ranking-Performance, insbesondere in Google Ads. Die Kennzahl basiert auf allen Auktionen oder Impressionen und bildet daraus einen Mittelwert. Wichtig ist, dass sie keine Aussage über Klicks, Sichtbarkeit oder tatsächliche Nutzerwahrnehmung trifft, sondern nur den rechnerischen Rang widerspiegelt. Daher wird sie heute oft ergänzend oder kritisch betrachtet.

Gibt den gemittelten Rang über alle Einblendungen hinweg an
Bezieht sich auf organische Ergebnisse oder bezahlte Anzeigen
Wird unabhängig von Klickrate oder Conversion gemessen

Abgrenzung zu verwandten Begriffen

Die durchschnittliche Position unterscheidet sich klar von Kennzahlen wie Sichtbarkeitsindex oder Impression Share. Während diese messen, wie oft Inhalte gesehen werden oder Marktanteile abbilden, beschreibt die durchschnittliche Position ausschließlich den rechnerischen Rang, nicht jedoch Reichweite oder tatsächliche Aufmerksamkeit.

Die durchschnittliche Position hilft dabei, Rankings einzuordnen, nicht den Erfolg zu bewerten.


Konkretes Szenario (Beispiel):

Ein Marketing-Team sieht für ein Keyword eine durchschnittliche Position von 2,8. Die Anzeige erscheint damit häufig weit oben, aber nicht konstant auf Platz 1. Trotz guter Platzierung bleibt die Klickrate niedrig. Die Schlussfolgerung: Die durchschnittliche Position zeigt Sichtbarkeit, erklärt die tatsächliche Performance jedoch nur im Zusammenspiel mit weiteren Kennzahlen.

Weitere Anwendungsfälle von durchschnittlicher Position:

Grobe Einordnung der Anzeigenplatzierung in Google Ads
Historische Vergleichswerte für Kampagnen
Ergänzende Analyse bei Ranking-Schwankungen

Häufig gestellte Fragen: Durchschnittliche Position

Die durchschnittliche Position ist eine Kennzahl, die den mittleren Rang von Anzeigen oder Suchergebnissen über alle Einblendungen hinweg beschreibt. Sie basiert auf einem rechnerischen Durchschnitt und sagt nichts über Klicks oder Nutzerinteraktion aus.

Sie wird eingesetzt, um die Platzierung von Anzeigen oder Keywords grob zu analysieren. Vor allem im SEA diente sie lange als Orientierungswert für Sichtbarkeit, wird heute aber meist nur ergänzend genutzt.

Die durchschnittliche Position beschreibt nur den Rang, nicht die tatsächliche Wahrnehmung. Sichtbarkeitskennzahlen berücksichtigen dagegen Reichweite, Impressionen oder Marktanteile und liefern ein realistischeres Bild der Präsenz.

Der Vorteil liegt in der einfachen Vergleichbarkeit über Zeiträume hinweg. Sie ermöglicht eine schnelle Einordnung von Ranking-Tendenzen, ohne komplexe Berechnungen oder zusätzliche Metriken einzubeziehen.

Sie ist heute nur eingeschränkt relevant. Moderne Analysen setzen stärker auf Impression Share, Klickrate und Conversion-Daten, da diese den tatsächlichen Marketingerfolg besser abbilden.

Quellen:

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